Sport UND Spass grenzenlos

Zusammen bewegen

Rahmenprogramm

Wir freuen uns neben den spannenden Spielen Ihnen auch ein attraktives Rahmenprogramm um den Anlass anbieten zu können.

Der detaillierte Zeitplan für den Anlass wird bis Ende Juni an dieser Stelle aufgeschaltet.

SunSingers

Der Chor «Sunsingers» aus dem St.Galler Rheintal besteht seit 2004 und steht unter der Leitung von Christina Frei. Hier singen 45 Menschen mit Behinderung und 20 Betreuerinnen und Betreuer. Vor Publikum singen und Applaus bekommen bedeutet besondere Erlebnisse und unbeschreibliche Freuden für die Menschen mit Handicap. Doch nebst den Auftritten ist jede Probe ein Fest, da nach Lieblingsmusik getanzt und gefeiert wird. Zum 10-jährigen Jubiläum wurde mit grossem Stolz eine CD produziert und dieses Jahr folgt sogar die Aufnahme einer zweiten Scheibe. Der Chor wird von einer eigenen Live-Band begleitet. Jährlich stehen bis zu 15 Auftritte auf dem Programm.

Zitat einer Down-Syndrom-Sunsingerfrau:

«Ich bin gerne bei den Sunsingers, weil Musik gesund ist und weil wir so viele verschiedene Lieder singen. Am besten gefällt mir, dass alle mit dem Mikrophon singen dürfen und weil es immer so lustig ist. « 

Erlebnis Dunkelzelt

obvita, der Ostschweizerische Blindenfürsorgeverein, eröffnet mit dem Dunkelzelt einen Begeg-nungsraum für Sehende und Nicht-Sehende. Sehende werden von Menschen, die blind oder sehbehindert sind, durch das Dunkelzelt geführt. Dadurch findet ein Perspektivenwechsel und Rollentausch statt.

obvita widmet sich seit über 117 Jahren den Bedürfnissen von sehbehinderten und blinden Men-schen. Dabei steht die möglichst weitgehende Integration und Selbständigkeit an oberster Stelle. Spezialisierte Angebote und Dienstleistungen für Menschen mit Sehbehinderung gehören dabei zu den Kernkompetenzen. Ein wichtiger Bestandteil ist die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für das Thema Sehbehinderung.

Dunkelheit gemeinsam erleben

Der Gang durch die Dunkelheit eröffnet neue, unbekannte Erfahrungen, denn der Sehsinn ist ausgeschaltet. Man ist ganz auf seine anderen Sinne angewiesen: tastet, schnuppert und ist ganz Ohr. Blinde und sehbehinderte Menschen sind dagegen in ihrem Element und stehen im Dunkelzelt als Wegweisende und Beratende den kurzfristig Nicht-Sehenden zur Seite. Diese unterhaltsamen und lehrreichen Be-gegnungen sensibilisieren das Bewusstsein für Menschen mit anderen Fertigkeiten und Begabungen – aber auch speziellen Bedürfnissen. Sie fördern das gegenseitige Verständnis und Miteinander.

Was passiert im Dunkelzelt?

Die ersten Schritte im Dunkeln sind ungewohnt und etwas unheimlich. Der Körper schwankt ein wenig, weil kein Horizont zu sehen ist. Mit den Händen tasten sich die Besucher und Besucherinnen der Zeltwand entlang, die Füsse erspüren Uneben-heiten oder Hindernissen. Die Augen gewöhnen sich langsam an das Nicht-Sehen und die Schritte werden mutiger. Je leiser es im Dunkeln ist, desto mehr ist zu hören: so nimmt man die ansonsten bekannte Geräuschkulisse für einmal ganz anders wahr. Auch unterschiedlichste Gegenstände und Materialien gilt es zu erkennen. Jede Person findet und erlebt etwas Anderes. Die gemachten Erfahrungen an-schliessend auszutauschen, ist spannend. Der Besuch dauert etwa 15 Minuten, er kann aber auch kürzer oder länger sein. Das Geheimnis der Dunkelheit ist zerstört, wenn etwas leuchtet. Darum sind Leuchtuhren, Mobiltelefone, Taschenlampen und alles andere, was Licht abgeben kann, im Dunkeln unerwünscht.